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BOINC Core Client oder GUI?

Beitragvon UL1 » Mi 25. Apr 2007, 15:18

Will jetzt nicht extra 'nen neuen Thread aufmachen, deshalb poste ich mal hier 'rein...

Hat einer der üblichen Verdächtigen BOINC nicht als Applikation (also incl. dem Manager) laufen, sondern als CLI ? Wenn ja: ist der Umgang damit arg kompliziert ? Insbesondere dann, wenn man es nicht so mit UNIX-Befehlen hat ? Und: was ist der Vorteil gegenüber der Appli ?

Habs mal getrennt. Finde es so etwas übersichtlicher und besser. (HaQuiX)
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Beitragvon Jonny » Mi 25. Apr 2007, 19:40

Hi UL1,

bin ich wirklich ein üblicher Verdächtiger :oops:

Unter OS X habe ich nur die App am laufen, aber unter Linux ist die Installation ohne GUI üblich (die GUI ist in vielen verschiedenen Applikationen eingebaut, z.B. kboncspy).
Man musste seltsame Tools einsetzen oder mit den Befehlen des boinc Programms selber auskommen.
Die sind hier dokumentiert und ich fand das schon etwas hardcore, aber es ging.
Wesentlich praktischer und jünger ist das BOINC command tool das hier dokumentiert ist.
Damit kann man ohne Klimmzüge alle von GUI gewohnten Operationen durchführen.

Was bringt das ganze :?: PERFORMANCE :!:
Unter Linux gab es früher eh nichts anderes und dem CLI-Client unter Windows wurde höhere Geschwindigkeit nachgesagt.
In Wirklichkeit dürfte das heute nicht mehr so krass sein. Eine Bremse ist allerdings der Bildschirmschoner, da dessen Grafik natürlich CPU-Leistung frisst.
Ansonsten finde ich das CLI-Tool für Server ohne Grafik nützlich.

Ich hoffe das hilft :)

Gut Crunch
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Beitragvon HaQuiX » Mi 25. Apr 2007, 19:50

Ich hab nur die App laufen.
Früher (SetiClassic) war die Cli viel schneller, aber unter BOINC soll zwischen beiden Versionen kein Unterschied mehr sein. Habsch gehört.
Aber selbst wenn würde ich die App bevorzugen, weil handlicher.
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Beitragvon XPreSS » Mi 25. Apr 2007, 20:01

mal kurz am Topic vorbei geschossen:

Unter WIN gibt es ja noch andere Clients. Gibts sowas für Mac auch? Sollen ja auch schneller sein.
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Beitragvon UL1 » Mi 25. Apr 2007, 21:27

@Jonny: Yep, als Cruncher bist du das ohne Zweifel... Bild
Den Bildschirmschoner habe ich sowieso nicht laufen und die App bei OS X finde ich so auch ganz praktisch...aber der Performance-Aspekt interessiert mich schon stark (Was für eine Überraschung... Bild ) Die beiden schnellsten Rechner bei SETI sind auf OctaCore umgerüstete DualCoreMacPros, die offensichtlich mit einer modifizierten CLI und einem angepassten Client crunchen. An den Client komme ich leider nicht ran...aber die CLI könnte man wohl nutzen (und die würde auch multithreading erlauben !). Deshalb die Frage...

@Q: die CLI ist wohl wirklich nicht schneller, beschert einem aber astronomische Benchmarks (12.000 MFP & 35.000 MIS Bild )
Aber so, wie ich mich bei Textbefehlen anstelle, werde ich wohl lieber bei der App bleiben...

@X: Yep, sowohl die WIN- als auch die MAC-Clients sind deutlich schneller als die Standard-Clients von SETI. Anders ist auch kaum zu erklären, dass mein 2.33er iMac mit DualCore schneller ist als der 3.0er MacPro mit OctaCore... Bild
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Beitragvon HaQuiX » Mi 25. Apr 2007, 21:31

UL1 hat geschrieben:Aber so, wie ich mich bei Textbefehlen anstelle, werde ich wohl lieber bei der App bleiben...

Deshalb bin ich auch beim App geblieben.
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Beitragvon XPreSS » Mi 25. Apr 2007, 22:04

UL1 hat geschrieben:@X: Yep, sowohl die WIN- als auch die MAC-Clients sind deutlich schneller als die Standard-Clients von SETI. Anders ist auch kaum zu erklären, dass mein 2.33er iMac mit DualCore schneller ist als der 3.0er MacPro mit OctaCore... Bild


kannst mal einen Link zum DL posten, oder Namen der Clients zum googlen?
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Beitragvon UL1 » Mi 25. Apr 2007, 23:14

Hier mal der Link zum Parent directory (ich hoffe, das verstösst nicht gegen die Forumsregeln)

Du brauchst die Datei vom 10-Dec-2006 01:18...
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Beitragvon Jonny » Mi 25. Apr 2007, 23:18

Mit den "schnelleren" Clients muss man unterscheiden, ob "nur" der BOINC-Client modifiziert wurde und dieser dann bessere Benchmark Werte liefert, oder ob der wirkliche Rechenknecht des Projekts verbessert wurde.
Im ersten Fall gibt es in der Regel mehr Credits. Ich habe das mal unter Linux am laufen gehabt, derweilen die gegenüber Windows mal benachteiligt waren.
Da wurde glaube ich wirklich am Code was gefummelt.
Was anderes ist es wenn der Rechenknecht des Projekts mit optimierten Compilerflags für eine regulär unterstütze Plattform übersetzt wird und dann schneller läuft. So geschehen für Linux - AMD64.
Auch hatte ich mal 2 Tage einen auf die Opteron unter Solaris 10 optimierten SETI Client am laufen, der hat auch ordentlich was weg gemacht :lol:

Gruß
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Beitragvon UL1 » Mi 25. Apr 2007, 23:29

Jonny hat geschrieben:Mit den "schnelleren" Clients muss man unterscheiden, ob "nur" der BOINC-Client modifiziert wurde und dieser dann bessere Benchmark Werte liefert, oder ob der wirkliche Rechenknecht des Projekts verbessert wurde.

Diese Clients von Alexkan gehören in die letztere Kategorie. Sie verbessern die Rechenleistung bzw. die Schnelligkeit, aber nur mit Seti und dem entsprechenden Prozessortyp. Beim iMac hat das etwa 50% gebracht. Die Benchmarks bleiben so, wie sie vorher waren...

Bei Einstein gibt es so etwas momentan nicht, da diese Optimierungen schon in den aktuellen, offiziellen Client implementiert wurden...
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Beitragvon XPreSS » Do 26. Apr 2007, 05:00

heisst also ich kann den normalen Client für Einstein laufen lassen und wenn ich für SETI crunchen will den modifizierten?
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Beitragvon UL1 » Do 26. Apr 2007, 06:39

Der Client wird im Seti-Verzeichnis von Boinc abgelegt/installiert und läuft dann automatisch, sobald du mit Seti crunchst...
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Beitragvon K.I.K. » Do 26. Apr 2007, 12:27

Hi!

Kennt Ihr den (klick) optimierten BOINC schon?????

Hat damit jemand Erfahrung?
Bis dann und nen schönen Tag noch… Markus

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Beitragvon HaQuiX » Do 26. Apr 2007, 12:32

Also mit den optimierten Clients hatte ich bisher nur Probs. Deshalb nutze ich nur noch den originalen.
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Beitragvon Jonny » Do 26. Apr 2007, 16:33

Sofern es für die verwendete Plattform einen offiziellen Client gibt würde ich von der Nutzung anderer Clients abraten.
So wie früher bei Linux der "richtiggestellte" BOINC-Client mit fairen Benchmarks, das ist ok.
(Zur Erklärung, der Float Benchmark hat unter Windows mit einfacher Genauigkeit gerechnet, unter Linux mit doppelter :o )

Früher gab es da mal getunte Rechenknechte die rasend schnell waren und Tonnen von Credits eingefahren haben, aber das ging so weit, dass die Dinger teilweise falsche Ergebnisse geliefert haben
OK, wir machen das für Ruhm und Ehre aber es soll dem Projekt dienlich sein und nicht um jeden Preis dem Credit Konto.
Ich weiß nicht wie es derzeit in der Szene der Client Tuner abgeht und ob es noch solche dicken Dinger wie kaputte Ergebnisse gibt aber ich würde so was nur bei mangelndem Support für die verwendete Plattform benutzten.
Leider ist so weit ich weiß ist z.B. AMD64 und Linux immer noch so ein Problemkind bei allen Projekten und auch Solaris x86 bei SETI.

Der Client im Link von K.I.K. fummelt an der Zeit die für die Berechnung der WU benötigt wurde.
Das Verhalten finde ich schon etwas grenzwertig :?

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