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Beitragvon Joerg » Fr 16. Dez 2005, 10:18

Ich finde mein mail.app recht kuschlig... ;)
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Beitragvon Deus X. Machina » Fr 16. Dez 2005, 10:27

Ich finde den Artikel ganz lustig. Zeigt er doch die klassische Borniertheit,mit der die Leute dem Mac begegnen.
Und wenn ein "Mac-Hasser" auch Vorteile einräumen muss, dann kann der mini m.E. keine bessere Kritik bekommen! :lol:
Würde ich einen Verriss über WinXP schreiben müssen, es bliebe kein gutes Haar dran! :twisted:
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Beitragvon netmorix » Fr 16. Dez 2005, 10:27

kuschelig ist kein schlechtes Attribut... allerdings wenn du mit public foldern, gruppenterminen, notizen, public calendar und was weiss ich noch alles arbeitetst, dann ist es leider nicht zu gebrauchen... zumindest nicht bei uns im firmeneinsatz...

und generell probleme mit Office 2004 hatte ich bis jetzt nicht... ich hab den mini immer mal wieder bei präsentationen dabei (kommt gut an) und da funktionierte Powerpoint bisher immer recht zuverlässig... die Dateien, die ich unter windows erstellt hatte, liessen sich problemlos öffnen und auch bearbeiten.. Word ebenso, mit excel arbeite ich nicht so oft...

eigentlich wäre es mir egal, wir haben in der Firma sogar openoffice im Einsatz... allerdings bekommen wir von den kunden zu 99% office-Dateien... und was openoffice oder iwork daraus machen ist gelinde gesagt grausam... wenn es mal ein hersteller schaffen würde, diese Format wirklich perfekt zu importieren, dann wäre gäbe es sicher eine alternative... aber so...
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Beitragvon MS-ProbaNT » Fr 16. Dez 2005, 11:19

Hallo nochmal,

bevor ich zu einigen Beiträgen noch etwas sage, möchte ich noch kurz erklären, weshalb ich dieses Review verlinkt habe.
Ich wollte, dass Mac mini-Interessierte nicht nur Glorifizierungen und Übertreibungen zu hören bekommen, sondern auch kritische Töne. Das kann man am besten, indem man auch solche Tests verlinkt.
Der Schreiber des Netzwelt-Artikels oder auch Georg Schnurer von der c't erwähnen trotz aller Kritik immer auch positive Punkte, als da z.B. wären:
- Einfachheit der Bedienung
- Suche mit Spotlight
- Dashboard
- geräuschsarmer Computer
- geringer Stromverbrauch
- schönes Design
- MacOS X und das Softwarpaket

(Wobei Georg Schnurer, über den sich schon manche aufregen, sich IMO mit aus der Luft hergeholter Kritik zurückhält.)

Der Mini hat meiner Meinung nach aber auch wirkliche Kritikpunkte, die im Netzwelt-Artikel gar nicht genannt werden:
- Der standardmäßig installierte Hauptspeicher von 256MB der Revision A (der Artikel ist noch vom Juni 05) wird nur in Nebensätzen als Zitat angesprochen

- Die langsame Festplatte wird gar nicht angesprochen

- Der schwache analoge VGA-Ausgang und Schwierigkeiten mit einigen Monitoren werden nicht angesprochen

- Der Mini bzw. seine GraKa ist als einziges aktuelles Produkt aus dem Hause Apple nicht Core-Image-fähig - auch nicht nach
dem Silent Update. Nicht dass ich darauf bestehe, aber Aperture verlangt z.B. Core Image und es wird in Zukunft bestimmt noch mehr solcher Software geben.

- Schwierigkeiten beim Aufrüsten (Gehäuse öffnen)

- Das Superdrive-Modell vom Mini kann keinen Double Layer (im Gegensatz zu einigen Superdrives in anderen Modellen). Mein Tipp: Wer mit einem zusätzlichen externen LW leben kann - Combo-Version kaufen und externen FireWire-Brenner dazu.

- Die RAM-Preise für 1GB bei BTO von Apple. Mein Tipp: RAM selbst kaufen und entweder selbst einbauen oder von einem Apple-zertifizierten Systemhaus.

- Merkwürdige Geschäftspolitik von Apple beim Mini (Stichwort: Silent Update, Ü-Mac)

(Ich hoffe, Ihr nehmt mir meine Kritikpunkte nicht übel, aber ich finde, man sollte gerade bei einem guten Produkt auch aufzählen, was man noch verbessern kann.)

Stattdessen nennt man Kritikpunkte, die meines Erachtens zweifelhaft sind, als da wären:

Eintastenmaus: Beim Mini gar nicht dabei!

- Apple Works:
Der Mac-Experte sagt: "Appleworks ist da gar nicht drauf. Das ist auch scheiße und wird schon lange nicht mehr weiterentwickelt."
Man kann zu Appleworks stehen, wie man will. Im Mini-Bundle enthalten ist es jedenfalls (auf den DVDs), man muss es nur installieren. Der Webserver auf den Win9x-CDs (Personal Web Server) ist beispielsweise besser versteckt. Außerdem: Um ein Schreibprogramm zu testen, hätte man auch die Demo-Version von iWork oder MS-Office nehmen können und nicht "jetzt noch im Internet rumsuchen".

- Der interne Lautsprecher: da wurde schon genug zu gesagt

- "Die Zweckbestimmung der Programme und die einfach bedienbare Oberfläche schränken auch immer ein.":
Finde ich nicht, man bekommt als Anfänger soviel vom Unix zu sehen, wie man unbedingt braucht. Wer später mehr will, kann auch die fortgeschritteneren Dinge machen.

- Der Newton ist eingestellt worden.

Dass solche zweifelhafte Kritikpunkte genannt werden, spricht eher für folgendes:
- Der Tester hat sich nicht ernsthaft mit dem Mini auseinandergesetzt.
- Der Tester findet den Mini insgeheim gut, will das nicht zugeben und nennt deshalb merkwürdige Kritikpunkte, damit der Mini nicht so schlecht wegkommt.
oooder:
Der Tester wollte ein bißchen herumblödeln und uns zum Lachen bringen. ;)

Ach ja, noch ein paar Fragen zum Euren Beiträgen:

@netmorix: Was benutzt Du denn für ein Entwicklungstool und in welcher Sprache programmierst Du?

@alle Office-Kritiker: Was sagt Ihr zu OpenOffice 2? Wäre das eine Alternative? Was haltet Ihr von der Alternative, die zu importierende Word-Datei in Windows im RTF-Format abzuspeichern und damit am Mac weiterzuarbeiten?

@all: Welche Maus verwendet Ihr beim Mini am liebsten?

Viele Grüße
MS-P.
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Beitragvon netmorix » Fr 16. Dez 2005, 11:26

Maus: am mini eine Logitech Bluetooth Mx 900. Leider gibt es hierfür keinen mactreiber, daher auch nur bedingt nutzbar.

am G5: die neue MS Laser Maus (irgendwas mit 6000). Sehr gut und mit MacTreiber.

Entwicklung: im wesentelichen C++ und PHP. Ich hab inzwischen Dreamweaver, BBEdit, XTools und Eclipse drauf. Zend ebenfalls, allerdings mag ich Zend nicht so gerne. ansonsten ist noch eine MAMP Installation von WebEdition drauf und ich habe es dank Hilfe sogar geschafft, virtuelle Localhosts einzurichten ... und nach vielem hin und her und benutzung des terminals hat das auch alles geklappt... (bei WINXP gehen diese Installationen auch ohne benutzung des commandline-Interfaces ;-) )

Gruss
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Beitragvon MS-ProbaNT » Fr 16. Dez 2005, 11:40

netmorix hat geschrieben:ansonsten ist noch eine MAMP Installation von WebEdition drauf und ich habe es dank Hilfe sogar geschafft, virtuelle Localhosts einzurichten ... und nach vielem hin und her und benutzung des terminals hat das auch alles geklappt... (bei WINXP gehen diese Installationen auch ohne benutzung des commandline-Interfaces ;-) )


Da ich noch keinen Mac habe und fragen möchte, was da an Schwierigkeiten auf mich zu kommt:
Hat die Apache-Version bei MacOSX keine httpd.conf oder heißen die Config-Dateien anders?
Oder kann man den Apache-Dienst nicht so einfach neu starten?

Gruß
MS-P.
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Beitragvon netmorix » Fr 16. Dez 2005, 11:44

doch... die conf ist dabei, das ist nicht das problem...

wenn du aber auf dem localhost verschiedene Projekte anlegst, die direkt über eine URL aufgerufen werden sollen (z.B. http://projekt1), dann musst Du unter windows in der HOSTS-Datei entsprechende Einträge vornehmen, damit das klappt... unter mac war es nicht so einfach (vor allem wenn man ein Newbie unter mac ist wie ich), das ganze geregelt zu bekommen... aber im Prinzip ist es so, dass man über das Terminal auch an eine HOSTS Datei ran kommt, die man mit den einträgen versehen kann ;-)
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Beitragvon MS-ProbaNT » Fr 16. Dez 2005, 12:00

netmorix hat geschrieben:doch... die conf ist dabei, das ist nicht das problem...

wenn du aber auf dem localhost verschiedene Projekte anlegst, die direkt über eine URL aufgerufen werden sollen (z.B. http://projekt1), dann musst Du unter windows in der HOSTS-Datei entsprechende Einträge vornehmen, damit das klappt... unter mac war es nicht so einfach (vor allem wenn man ein Newbie unter mac ist wie ich), das ganze geregelt zu bekommen... aber im Prinzip ist es so, dass man über das Terminal auch an eine HOSTS Datei ran kommt, die man mit den einträgen versehen kann ;-)


Ach das meinst Du. Bei mir war das größte Problem unter Linux damals die Konfigdateien und die Rechtevergabe mit chmod.

Geht das so wie unter Linux mit /etc/host.conf ?
In dem Fall braucht man aber nicht unbedingt ein Terminal. Ich hab mir beim KDE alles als Link auf den Desktop gelegt. Da geht gleich der passende Texteditor auf.

Gruß
MS-P.
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Beitragvon msslovi0 » Fr 16. Dez 2005, 12:18

Bestimmte Verzeichnisse sind im Finder nicht zu sehen. Dazu zählen u.a. /etc, /bin, /usr und /var. D.h., du kannst /etc/hosts auch nicht im Textedit öffnen. Du kannst dir natürlich einen Link auf den Desktop legen, aber auch dazu musst du mindestens einmal ins Terminal. Aber sie liegt da, wo sie hingehört und nicht wie unter Windows in system32/drivers/etc/ im Systemverzeichnis, wo sie absolut nichts verloren hat...

Ansonsten kannst du alles über httpd.conf konfigurieren. Und den Webserver übers Sharing bei Bedarf neu starten.

Matt
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Beitragvon MS-ProbaNT » Fr 16. Dez 2005, 12:49

msslovi0 hat geschrieben:Bestimmte Verzeichnisse sind im Finder nicht zu sehen. Dazu zählen u.a. /etc, /bin, /usr und /var. D.h., du kannst /etc/hosts auch nicht im Textedit öffnen. Du kannst dir natürlich einen Link auf den Desktop legen, aber auch dazu musst du mindestens einmal ins Terminal. Aber sie liegt da, wo sie hingehört und nicht wie unter Windows in system32/drivers/etc/ im Systemverzeichnis, wo sie absolut nichts verloren hat...

Ansonsten kannst du alles über httpd.conf konfigurieren. Und den Webserver übers Sharing bei Bedarf neu starten.

Matt


Dank Dir Matt für die Beschreibung. D.h. also - wenn ich richtig verstehe -, dass ich, wenn ich beim Switch etwas vermisse, in der Regel in denselben Verzeichnissen fündig werde wie unter Linux.

Zu der Hostdatei unter Windows.
Bei Win9x/ME lag die Datei übrigens in %windir% als host.sam. Die muss man erst noch editieren und als hosts (ohne Erweiterung) abspeichern.
Daher habe ich mich bei Win2k erst gewundert, wo die Datei ist. Das Versteck unter %systemroot%\system32\drivers\etc\hosts muss man auch erstmal finden. ;)

Ich glaube da ja eher an heimliche Werbung für den IIS unter Win2k- bzw. Win2k3-Server. Ein Microsoft-Fan hat mir gegenüber mal stocksteif behauptet, den bräuchte ich für einen Webserver-Dienst, anders ginge es nicht. *lol*

Wobei ich fairerweise erwähnen muss: Bei dem "Versteck" von Apple Works 6.0 auf den DVDs glaube ich auch an heimliche Werbung für iWork.

Gruß
MS-P.
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Beitragvon Micro$lave » Fr 16. Dez 2005, 18:43

Ich glaub das ist keine Werbung, das ist Scham. Apple Works ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Eine Textverarbeitung sollte zumindest ordentlich in die Möglichkeiten von OS X (Unicode, AAT...) integriert sein.
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Kleines Update zum Netzwelt-Veriss

Beitragvon MS-ProbaNT » Di 10. Jan 2006, 15:20

Kleines Update zum Netzwelt-Veriss:
Der Mac mini hat eine Position der "netzwelt-Flop-Ten des Jahres 2005" bekommen.

Einen Platz dahinter übrigens die MacExpo in Köln. Auch vertreten: Das iTunes-Handy

Das alles übrigens noch vor dem Sony-Musik-CD-Kopierschutz mit Rootkit-Funktion, dieses "Feature" ist wohl offenbar nicht so schlimm.

Link: http://www.netzwelt.de/news/73227_2-au- ... n-des.html

Man könnte auf die Idee kommen, dass in der Redaktion eine gewissene Antipathie gegenüber Apple herrscht. ;)

Gruß
MS-P.
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Beitragvon Joerg » Di 10. Jan 2006, 16:23

Der Vollständigkeit halber: unser dazu passender Fred... ;D - netzwelt-Flames bitte dort einfüllen... :D
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Beitragvon Robby » Di 10. Jan 2006, 17:48

Geht mal nicht so ab! ;)
Ein nicht ganz ernst gemeinter Erfahrungsbericht.
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Beitragvon Micro$lave » Di 10. Jan 2006, 18:21

... in einer nicht ernstzunehmenden Online-Zeitschrift.
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