Ich habe auch lange kreuz und quer überlegt. Was waren nun die Beweggründe für dieses Experiment (als etwas anderes kann man es wirklich nicht bezeichnen)...
Der Kurze ist 15,5 und kommt dieses Jahr in die Oberstufe, er braucht einfach ein Gerätchen, das er bei Recherchen oder so einfach neben die Bücher legen kann und es stört auch nicht mit Lüfterlärm oder rein sterisch mit herumliegenden Dingen wie Tastatur, Maus oder bregrenzt den Raum wie ein Monitor. Mal eben etwas ausdrcken geht auch, da unser HP Airprint kann.
Apps sind in den Bereichen nicht mehr allein zielführend, da es mehr auf die Medienkompetenz hinausläuft, welche Quellen nehme ich, wie glaubwürdig sind sie und, ganz banal, wie filtere ich aus dem Wust heraus, was ich brauche.
Die Apps im Store sind für diese Altersklasse eher mau und nur sehr wenig vertreten, andererseits ist vieles im iTunesU Bereich klasse und viel weiter entwickelt. Da er sich eh für Englisch als LK entschieden hat und auch jetzt schon englische Texte kein grosses Problem sind, findet sich dort ein riesiger Fundus - in weiten Bereichen frei/kostenlos verfügbar -, den man einfach anzapfen kann um Verschiedenes zu ergänzen.
Noch ein Punkt ist einfach der, dass sich mit dem iBooks Author prima interaktive Dokumente erstellen lassen, die man wieder gut auf dem Beamer/Fernseher darstellen kann. D.h. für mich, dass es massisg Möglichkeiten gibt nicht nur zu konsumieren, sondern auch aktiv eigene Dinge zu erstellen.
Die Frage die sich mir nur etwas stellt, wie kitzele ich den Biss heraus, eigene Projekte anzufangen und aufzubereiten? Ideas welcome

Andererseits ist es natürlich einfach ein Anreiz in sich und ein Spielchen zwischendrin ist ja nicht verboten, solange aus dem Pad nicht nur ein Luxus-Gameboy wird. Das war aber eine der Prämissen, da er das Dingelchen überhaupt bekommt.
Das Mitbenutzen ist bei uns so ein Problem, da ich mein iPad auch beruflich nutze und es ensprechend immer mitnehme. Sharing wäre mit meinem alten Notebook einfacher, aber das ist schon ziemlich alt (eher altersschwach) und so war ein iPad sogar billiger als ein neues Notebook, den Vertrag hätte ich eh verlängert.
Mitbenutzen kann er unseren iMac, daher die Idee mit dem iBooks Author.
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