Iomega minimax 750 als Firewireplatte betreiben

Hallo,
ich habe mir die Minimax-Festplatte von Iomega gekauft.
Ich benötige einerseits den USB-HUB und andererseits möchte ich die Festplatte gerne im Firewire-Modus betreiben (Soll wohl schneller sein?).
Das Gehäus hat leider keinen Schalter mehr, den man auf Firewire stellen kann.

Wenn ich das Gehaäuse nun per USB anschließe, erscheint die Festplatte als USB-Platte, auch wenn ich das Firewirekabel ebenfalls anschließe.
Gibt es da einen Trick, wie es dennoch funktioniert, oder ist es eigentlich egal, ob eine Festplatte per USB oder Firewire betrieben wird?

Vielen Dank für eine Antwort.

Viele Grüße

[quote=“thegotti”]Hallo,
ich habe mir die Minimax-Festplatte von Iomega gekauft.
Ich benötige einerseits den USB-HUB und andererseits möchte ich die Festplatte gerne im Firewire-Modus betreiben (Soll wohl schneller sein?).
Das Gehäus hat leider keinen Schalter mehr, den man auf Firewire stellen kann.

Wenn ich das Gehaäuse nun per USB anschließe, erscheint die Festplatte als USB-Platte, auch wenn ich das Firewirekabel ebenfalls anschließe.
Gibt es da einen Trick, wie es dennoch funktioniert, oder ist es eigentlich egal, ob eine Festplatte per USB oder Firewire betrieben wird?

Vielen Dank für eine Antwort.

Viele Grüße[/quote]

Normalerweise gilt entweder USB oder Firewire. Wenn Du die Platte als Firewire-Platte betreiben möchtest, darfst Du nur das Firewire-Kabel anschließen. Ich weiß jetzt nicht, wie es sich mit USB-Hub verhält, da gibt es verschiedene Modelle am Markt. Manche erlauben die Nutzung des USB-Hubs über Firewire (das heißt er kann auch ohne USB-Anschluss am Mac Mini genutzt werden) die Regel ist aber, wenn keine USB-Verbindung, dann kein USB-Hub. Vielleicht ist die Nutzung mit Firewire und USB möglich, wenn Du erst das Firewire und dann das USB-Kabel anschließt? Beim Mac ist die Implementierung von Firewire im Betriebsystem besser (Apple ist Mitglied im IEEE 1394 Entwicklungsausschuss, dem Standard auf dem FireWire (Marketingausdruck) basiert). Bei Windows ist es umgekehrt, da ist USB schneller. Im Prinzip ist es egal, wenn es um kleinere Dateien geht, bei Videobearbeitung oder Auslagerung des Betriebssystem würde ich am Mac auch eher auf FireWire setzten (einfach, weil ich da längere Erfahrung gesammelt habe). Starten von USB-Laufwerken soll jetzt auch möglich sein. Der einzige Nachteil den ich bei USB noch sehe ist, das wenn ein langsameres 1.x Gerät angeschlossen wird, ein ganzer Hub langsam werden kann (das soll bei aktuellen Hubs aber auch nicht mehr vorkommen).

Also, wenn in der Begleitdokumentation nichts zu dem Thema steht (oder auch nichts auf der Hersteller Webpage), steht einer Nutzung als USB-Platte eigentlich nichts im Weg.

Hallo,
erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Der USB-Hub steht nur zur Verfügung, wenn man das Gehäuse per USB verbindet.
Die Festplatte selbst wird dann nur noch als USB-Platte erkannt.

Was soll ich dann eigentlich überhaupt mit dem Firewire-Kabel? Wenn ich das auch noch anschließe, kann ich zwei Geräte “parallel” per Firewire anschließen, anstatt nur einem. Zwei Plätze (einen am mini und einem am minimax-Gehäuse) nimmt ja schon das Firewire-Kabel weg.

Firewire wird aber doch eigentlich “in serie” angeschlossen, habe ich immer gedacht. Somit habe ich keinerlei Vorteile durch einen Anschluss per Firewire, oder sehe ich da irgendetwas komplett falsch?

Ich glaube, man kann hier auch von einer kleinen Fehlkonstruktion sprechen, wenn ich das richtig verstehe.

[quote=“thegotti”]…
Was soll ich dann eigentlich überhaupt mit dem Firewire-Kabel? Wenn ich das auch noch anschließe, kann ich zwei Geräte “parallel” per Firewire anschließen, anstatt nur einem. Zwei Plätze (einen am mini und einem am minimax-Gehäuse) nimmt ja schon das Firewire-Kabel weg.

Firewire wird aber doch eigentlich “in serie” angeschlossen, habe ich immer gedacht. Somit habe ich keinerlei Vorteile durch einen Anschluss per Firewire, oder sehe ich da irgendetwas komplett falsch?

Ich glaube, man kann hier auch von einer kleinen Fehlkonstruktion sprechen, wenn ich das richtig verstehe.[/quote]

Nö, man kann die Platte auch per FireWire anschließen (ohne USB) z.B. wenn der Rechner keine USB oder nur USB 1 Schnittstellen hat. FireWire geht auch parallel, siehe netzwerk-shopping.de/shop2/p … da62693ea6
.
Es gibt auch Gehäuse mit nur einer Firewire-Schnittstelle, dort ist dann eine Weiterverzweigung nicht möglich. So kann man neben der FireWire-Platte auch noch ein weiteres FireWire-Gerät nutzen (wenn man USB nutz, ist das natürlich unnötig).

hmm, das klingt ja nicht so fein, mit dem iomega teil. :frowning:

die macpower m9 serie beherrscht allerdings meines wissens / meiner erinnerung nach das anschliessen der platte per firewire und gleichzeitige nutzen des usb-hubs fuer andere geraete. zumindest hab’ ich das so verstanden … lasse mich aber auch (un)gerne korrigen. :wink:

Ja, mit den alten Serien ging das auch. Da war wohl extra ein Schalter auf der Rückseite.
Problem ist, dass es den Schalter nun nicht mehr gibt!

die macpower m9 serie beherrscht allerdings meines wissens / meiner erinnerung nach das anschliessen der platte per firewire und gleichzeitige nutzen des usb-hubs fuer andere geraete. zumindest hab’ ich das so verstanden … lasse mich aber auch (un)gerne korrigen. :wink:

Von der Macpower Homepage:

  • The M9-DX2 can be used either as Firewire or USB hard disk but if Firewire is connected, USB will switch to hub only mode.

Wenn ein FireWire Anschluss angeschlossen ist, wird Firewire verwendet und USB ist nur als Hub aktiv. Wenn nicht wird USB verwendet. Das klingt doch gut…

Hilft mir nur nicht viel. Habe ja eine minimax.
Die beiden sollen ja eigentlich recht baugleich sein.

Das wundert mich dann aber.

Naja, dann betreibe ich sie halt als USB-Platte.

Danke für die Antworten.

Da ich eine Iomega Minimax (320GB) und eine M9-DX betreibe, kann ich versichern, dass diese völlig baugleich sind. Es ist ebenfalls bei beiden möglich, gleichzeitig den USB 2.0 und den Firewire-Hub zu betreiben, was ich auch praktiziere. Obwohl Iomega (unverständlicherweise) seit neuestem etwas anderes sagt (siehe hier).

Dass der Wahlschalter auf der Rückseite nicht mehr da sein soll, kann ich fast nicht glauben. Die Iomega MiniMax wird (im Unterschied zur M9, wo es umgekehrt ist) standardmäßig als USB-Laufwerk erkannt. Soll das Gerät als FireWire-Platte betrieben werden, muss der Schalter über den FireWire-Anschlüssen (siehe dort) von Auto auf 1394a geschoben werden. Dies sollte nur bei ausgeschaltetem Gerät erfolgen.

Wenn das Ding – aus irgend einem Grund – nicht mehr wie gewünscht einsetzbar sein sollte, würde ich es (an Deiner Stelle) zurückgeben, und ein M9-DX besorgen.

Hallo,
ich habe mal ein Bild von der Rückseite einer aktuellen Minimax, also meiner, angehängt.
Kein Schalter mehr!

Ich habe es jetzt sogar geschafft, dass die Platte als Firewire läuft und der USB-Hub trotzdem geht.

Wenn der mini startet, wird die Platte als USB erkannt, wenn beide Kabel angeschlossen sind. Entferne ich jetzt den USB-Stecker, erscheint die Platte nach kurzer Zeit als Firewire-Gerät auf dem Desktop.
Wenn ich die USB-Verbindung nun wieder herstelle, geht auch der USB-Hub wieder und die Platte bleibt über Firewire verbunden.

Es kann aber nicht im Sinne des Erfinders sein, dass ich das USB-Kabel erst verbinden darf, wenn OSX gestartet ist.

Es geht also doch, ist aber sehr umständlich und wie ich finde unglücklich gelöst.

Tja. Da muss ich Dir Recht geben. Was Iomega da verbastelt hat scheint in der Tat ziemlicher Murks zu sein, zumindest was das Handling angeht. Ich hatte noch gehofft, es handele sich um ein Missverständnis, aber offenbar wurde das Gehäuse geändert… :frowning:
– Ist denn das jetzt Aluminium, oder immer noch Kunststoff?

Ist leider nur Plastik. Sieht aber dennoch ganz hochwertig aus.

Noch was, was ich bemerkt habe. Wenn man die Festplatte soweit hat, dass sie als Firewireplatte angebunden ist und man den mini dann ausschaltet und wieder einschaltet, wird sie gar nicht mehr erkannt. Sehr gut, oder? (Hierbei sind beide Kabel verbunden)

Nach einer kleinen Umstöpselaktion gehts dann wieder.

Und weiter geht das nicht so erfreuliche Kennenlernen.
Wenn man den Ruhezustand anschaltet, geht die per minimax leider nur mit in den Ruhezustand, wenn sie ausschließlich per USB angeschlossen ist. Das FW-Kabel darf nicht verbunden sein!
Ergebis ist, dass die Firewireverbindung fürn A… ist.

Betreibe sie jetzt halt nur als USB-Platte. Habe eh sonst keine FW-Geräte mehr.
Sehr schade, aber irgendwie habe mir von einer Festplatte für 200 Euro mehr erwartet. Zurückbringen ist bei Gravis leider nicht und ob die anderen Gehäuse soviel besser sind, wage ich zu bezweifeln.

Die M9 ist auf jeden Fall besser. Wenn Du die Platte gekauft hast, um sie via FireWire zu betreiben, und es geht nicht, dann hast Du Dich bezüglich der Produkt-Eigenschaften getäuscht, oder bist getäuscht worden. Das ist ein klassischer Umtausch-Grund, dem sich – auch Gravis – kaum verschließen kann… Ich würde mir ein Gehäuse besorgen, das auch hält, was es verspricht. – Erst recht für 200€!

Eine externe Platte am Mini ist halt so eine Sache … :unamused:
Ich habe mittlerweile die dritte Variante im Einsatz … bin aber jetzt zufrieden.

Der 1. Versuch: M9
Leider nur Plastik und ziemlich lauter Lüfter. Ausserdem hatte ich Probleme mit dem Festplatten Standby.
Der Mini geht in den Ruhezustand und die Festplatte auch … wenn der Ruhezustand erreicht ist läuft die Platte wieder an (angeschlossen via Firewire).
Da der Deckel auch nur aus Plastik ist, sollte man den Mini nicht unbedingt oben drauf stellen. Zumindest nicht bei einer 3.5er Platte.
Fazit: Enttäuschend

Der 2. Versuch: Macpower Pleiades SATA Combo
Schickes Gehäuse mit e-SATA, FW400, FW800, USB (kein Hub)
Leider Defekt … Ersatz war nicht so schnell zu bekommen.

Der 3. Versuch: ICY-Dock MB-559
Diesmal ein Wechselrahmen (SATA) mit FW400 und USB (kein Hub)
Alu Gehäuse ohne Lüfter im netten Design. Passt hochkant gestellt gut zum Mini. UND das wichtigste: Es funst klasse.
Einziges Manko: Beim Wechsel der Festplatte muss man das Gehäuse ausschalten. Ansonsten bekommt der MAC den Plattenwechsel nicht mit. Aber damit kann ich leben.

Thomas

Bei mir laufen M9-DX (USB/FW-Hub), Iomega MiniMax (USB/FW-Hub) und LaCie-Porsche (FW). Alle funktionieren ohne Probleme. Der Ruhezustand läuft ebenfalls gut. Wenn die MiniMax (negativ) modifiziert wurde, scheidet sie wohl aus. Die beiden anderen sind allerdings aus meiner Sicht empfehlenswert. Soweit ich weiß, haben die LaCie-Porsche Modelle ab 500GB aufwärts allerdings einen vergleichsweise lauten Lüfter. Die 250er ist noch ohne Fan und daher praktisch nicht zu hören. :wink:

Aufgrund der positiven Bewertungen hatte ich ja auch erst zum M9 gegriffen.
Die Option Firewire + USB Hub finde ich nach wie vor recht interessant.
Allerdings stand der Lüfter nach kurzer Betriebszeit fast nicht mehr still. Da half auch kein “tunen” beim Verlegen des Sensorkabels :frowning:.
Und dann kamen noch die Probleme mit dem Standby hinzu. Das reichte mir dann.

Dieselbe Platte spielt im ICY-Dock Gehäuse absolut perfekt … und das ohne Lüfter.

Thomas

Also die M9-DX hab ich auch und die macht genau was ich möchte. Also in den Ruhestand fahren und der Lüfter ist eigentlich auch immer aus. Allerdings hab ich zur Zeit nur eine 160 Gbyte Platte drin, die naturbedingt wenig Abwärme produziert.

Mit dem Sensorkabel musste ich Anfangs auch rum probieren, bis ich die richtige Stelle gefunden hatte…Schalter (Lüfter) hinten gehört glaub ich auf Automatisch gestellt.

Hallo thegotti,

ich möchte dir bei diesem Thema gerne beistehen.
Verstehe ich es richtig, dass bei dir nach jedem Neustart die Platte wieder als USB- und nicht als Firewireplatte eingehängt wird? Ich dachte die Priorität liegt auf Firewire. Besteht das Problem weiterhin?

Ich habe gleich zwei von den Minimax 500GB Firewire/USB Platten und störe mich eher an den Problemen, das IOMEGA eine neue Version herausbringt und bei der z.B. die Lüfter mal komplett weglässt und die Platte über Firewire nicht in den Standby zu bekommen ist. Meine Platten laufen so ununterbrochen und erreichen gerne mal Temperaturen von 58°C an der Gehäuseoberfläche!

Ich maile mir seit Wochen mit dem Support hin und her. Aber die wissen anscheinend gar nichts von dieser Version oder wollen nichts wissen und liefern nur Ausflüchte. Mal kommt “bitte stellen Sie nichts oben auf das Gerät”, dann sind die Temperaturen wieder normal. Das Beste ist wohl, wenn einem die Thermophysik vom Support neu erklärt wird: (Originaltext) "Die Temperatu des Gehauses ist höcher als die Temperatur in das Gerät dar das Gehause als “Heatsink” funktioniert, ein Heatsink absorbiert soviel wie möglich wärme und deswegen ist ein Heatsink wärmes als die umgebung vom Heatsink. ".

Ich schreibe gerade meine Eindrücke mit Bildern noch einmal dazu zusammen:Neue Hardwareversion Minimax und kann nur jedem davon abraten diese Platte zu kaufen.
Ich sehe eine Möglichkeit bei der Rückgabe zu argumentieren: zum Einen sieht am nirgends Produktbilder der neuen Platte - immer nur der Alten und zum Anderen wird auf iomega.com mit dem temparaturgeregelten Lüfter für diese Platte geworben, der definitiv nicht mehr verbaut wird!

Gruß MArk

PS: ich finde es nicht sehr hilfreich Platten auszuzählen, bei denen es funktioniert.

Hallo Mark,
vielen Dank für Deinen Beistand.

Ich habe nun nicht mehr das Problem, dass die Festplatte nicht als Firewire erkannt wird. Warum auch immer musste ich das Gehäuse einmalig per Firewire anschliessen ohne das USB-Kabel verbunden zu haben. Danach wurde die Platte als Firewire erkannt.

Wie von Dir beschrieben und mir auch schon vom Support bestätigt wurde, geht die Festplatte nur dann in den Ruhezustand, wenn sie ausschließlich per USB angeschlossen ist.
Ich helfe mir jetzt damit, dass ich immer alles komplett abschalte und auf den Ruhezustand verzichte. Ist ja außerdem auch noch umweltfreundlicher.

Bei meiner 750er Platte ist aber meiner Meinung nach schon noch ein Lüfter verbaut. Jedenfalls springt ab und zu einer an. Vielleicht ist es aber auch der vom mini? Ich habe jedenfalls beide GEräte übereinander stehen und sehe es auch nicht ein, warum ich das nicht so machen sollte. Schon das Design “verpflichtet” einen doch quasi dazu!
Verliere ich die Garantie, wenn ich das Iomega-Gehäuse öffne? Dann könnte ich mal nachsehen, wie es mit einem Lüfter ausschaut.

Viele Grüße

Hei thegotti,

ich gehe fest davon aus, dass man die Garantie verliert, wenn man das Gerät öffnet. Ich denke nur, IOMEGA kann das nicht herausfinden, da man ja nur die zwei kleinen Schrauben hinten lösen muss.

Netterweise schalten sich die Platten auch nicht automatisch ab, wenn man den MacMini herunterfährt. Die Stand-By Funktionalität funktioniert wohl nur beim Schlafen des MacMinis. Ich finde eine sehr dürftige Implementierung.

Der neueste Brüller des Support auf meine Anmerkung, dass da gar kein Lüfter drin sei: “… es ist unmöglich die lüftern auszubauen, deswegen ist es nicht möglich das in die geräte kein Lüfter eingebaut ist.” Häh?

BTW: auf iomega.de wird immer noch die alte Hardwareversion beworben mit dem Test aus MAC User 2007 Link. Dieser geht eindeutig auf den temperaturgesteuerten Lüfter ein, wie auch auf iomega.com beschrieben.

Schöne Grüße