Mini als Server, Zugriff via wLAN…

Hi Leutz,

würde meinen Kleinen gerne über meine Fritz!Box (7113) von nem ubuntu-Laptop aus als File-Server (500GB externe Platte) ansprechen können. Im Moment bekomme ich aber, obwohl in der Fritz!Box das lokale Netzwerk eingestellt ist, den Mini nicht zu sehen…

Ich weiss, es sind wenig Infos, bin aber z. Zt. nicht zu Hause…

Was meint ihr, eher smb oder eher Netatalk oder was meint ihr?

Hast Du denn die Fritz!Box auf diese Aufgabe vorbereitet, so das Sie Netzwerkzugriffe von außen auch an den Mini weiterleitet (Stichworte: Firewall, NAT, DMZ etc.)?
Sprichst Du Dein Netzwerk mit DynDNS an, oder wie kommst Du an Deine IP vom Heimnetzwerk, wenn Du unterwegs bist?

Hi,

[quote=“chrispiac”]Hast Du denn die Fritz!Box auf diese Aufgabe vorbereitet, so das Sie Netzwerkzugriffe von außen auch an den Mini weiterleitet (Stichworte: Firewall, NAT, DMZ etc.)?
Sprichst Du Dein Netzwerk mit DynDNS an, oder wie kommst Du an Deine IP vom Heimnetzwerk, wenn Du unterwegs bist?[/quote]

Ganz doof gesagt, ich will nur zu Hause mit der Fritz!box als wLAN-Router(???) den Mini und das Laptop verbinden, um auf die Dateien der externen Platte zugreifen zu können und evtl. auf die Externe ne Datensicherung vom Laptop laufen zu lassen. Ubuntu kann zwar HFS+ lesen aber wohl nicht (zuverlässig) schreiben, daher der Umweg via Fritzbox-Heim-Netzwerk. Übrigens hab ich statische IPs für beide Rechner!

Tschuldigung, dachte Du wolltest mit dem Laptop von unterwegs auf den Mini zugreifen. Wenn Du statische IPs vergeben hast, hängt es nur vom Protokoll ab, das Du fahren kannst/möchtest. Wie ist denn die Mini HD und die Laptop HD formatiert (HFS+, NTFS, FAT, etc.)?

Ich denke, wenn Windows-Sharing (SMB) am Mac Mini eingeschaltet ist und die externe Festplatte freigegeben wird, sollte es gehen. Umbutu kann doch sicher auf SMB zurückgreifen? Bevor man neue Protokolle erst installieren muss, dürfte das schnell und einfach zu erledigen sein (andere Meinungen dazu herzlich willkommen).

SMB ist sicher ein guter Weg, NFS wäre in einer unixoiden Umgebung auch eine Möglichkeit.
Das ist zwar unsicherer, dafür aber schneller. Man muss nur prüfen, ob sich die NFS Dialekte von OS X und Ubuntu vertragen.

Hi,

also pingen kann ich den Mini, aber sonst geht nix…

ich hatte früher schon mal gar keinen Stress damit XP-Laufwerke im Netzwerk freizugeben, den Mac hab ich aber als Server noch nie zu sehen bekommen…

Hier mal meine Sharing-Einstellungen. Internet funzt problemlos via Airport und Fritzbox!

Steht doch alles da: Windos Benutzer können auf Ihren Computer zugreifen unter: \mirscomputer\MIR Es scheint ein DNS-Server im Netzwerk aktiv zu sein (sonst würde die IP\MIR an der Stelle stehen). Dort hast Du dann Zugriff auf den aktivierten Account Schleppi.

Von einem Mac aus würde ich jetzt unter Gehe Zu -> Mit Server verbinden… -> smb://mirscomputer/MIR auf den Rechner zugreifen. Wie die Windosfreigaben unter ubuntu gehandhabt werden, weiß ich nicht. Ich denke mal ähnlich (nur mit orginal „\“ statt Mac „/“?).

Richtig,

bei ubuntu ists genauso, allerdings hat es mich zuerst “überfordert” Text einzugeben, via IP hätte ich eher verstanden, ging aber nicht…

Jetzt versuche ich noch, das afp-Protokoll auf ubuntu zum laufen zu bringen und dann bin ich glücklich :wink:

Hi,

also afp auf ubuntu hab ich immer noch nicht am laufen…

Weiss hier jemand, ob ein Zugang per nfs besser performt wäre und wie ich den Mini auf nfs vorbereiten müsste? Oder funzt nfs “out of the box”?

Via smb schneckt das networking doch etwas, und ich frage mich, warum ich dem ubuntu-Linux-Laptop vom OS X-10.4.11-Unix aus nen Windows-Server “vorgaukeln” muss, um auf den Mini zugreifen zu können? Das find ich irgendwie “pervers” :smiling_imp: !

Ja, NFS wird unterstuetzt von OS X. Und es ist zur Verzeichnisfreigabe besser geeignet als FTP (Das ergibt sich aber schon durch die namensgebung :smile:). Meiner erfahrung nach ist NFS gut doppelt so schnell wie SMB, zumindest ist das bei meinen systemen so

Hi,

also, “mit Server verbinden” und dann

nfs://Beispielcomputer/Beispielordner/[/code] oder [code]nfs://192.…(meint "IP-Beispielcomputer")

oder wie setzt das an?

Ich habe meine Laufwerke jetzt mit “Sharepoints” für afp und smb freigegeben, wie muss ich das denn für nfs machen?

Hi nochmal,

[quote=“Jonny”]NFS wäre in einer unixoiden Umgebung auch eine Möglichkeit.
Das ist zwar unsicherer, dafür aber schneller. Man muss nur prüfen, ob sich die NFS Dialekte von OS X und Ubuntu vertragen.[/quote]

also, ich hab mich jetzt mal weiter Schlau gemacht und in dieser nfs-Anleitung für ubuntu folgendes gefunden:

[quote]ZITAT:
…insecure sollte nur verwendet werden, wenn es unbedingt notwendig ist! Da dann auch die unsicheren Ports verwendet werden. Leider verwendet das OSX von Apple diese Ports für NFS-Verbindungen. Ein aktueller Apple Computer kann sich nur dann mit dem NFS-Server verbinden, wenn die Option insecure gesetzt ist. …
[/quote]

Weiss da jemand was drüber?

Moin,

Keiner hier, der mir n bisschen auf die Sprünge helfen kann???

Insecure sagt ja nur das von NFS ports verwendet die ueber dem reservierten bereich von 1-1023 liegen, ist also nicht ganz so ne dramatische sache wie sich das durch den optionsnamen anhoert.

Ich wuerde fuer solche sachen - wenn performance verlangt wird - lediglich ftp verwenden. Gibt es auch einfache FTP_Browser.
Ist das schnellste dass du finden kannst.

Solltest du was Sicheres verwenden wollen - rate ich dir scp/sftp - unter windows gibt es da winscp um drauf zuzugreifen.

Problem bei beiden - kein Transparenter Zugriff.

Unter Linux kann man allerdings (Ich setze eh nur linux ein) fuse (sshfs) verwenden. Vielleicht gibt es das auch fuer Windows/OS-X - weis ich aber nicht.
Der laesst dich entfernte Verzeichnisse als Dateisystem einbinden, und bietet zugleich die Sicherheit von ssh.
Wenn du also kein Passwort jedesmal eintippen willst - kannst die oeffentlichen SSH Schluessel auch auf dem Server ablegen - damit er weis - welche er Ohne Passwort zulaesst und welche ohne. Damit hat man wirklich ein virtuelles Laufwerk.

Kostet allerdings ordentlich ressourcen. Da saemtlich Datei-Transfer verschluesselt sind …

Am Mac gibt es für das was smurphy erklärt hat MacFuse.

Hi,

O.K. soweit hatte ichs auch so verstanden, 2 Fragen drängen sich mir aber immer noch auf:

  1. Frage: Warum werden diese Ports von OS X verwendet?
  2. Frage: Was ist daran “insecure” also “unsicher”?
    Danke für eure Tips…

edit:
@smurphy: es geht bei mir darum, möglichst mit wenig Dateinamen-Konflikten und viel Performance und möglichst sicher den Mini für unser hp-ubuntu-8.04.1-Laptop als Fileserver zu nutzen. Mir wäre am liebsten afp gewesen, das bring ich aber auf ubuntu nicht zum laufen! :blush:

Ausserdem dachte ich, ftp ginge nur in eine Richtung, ich möchte aber einfach meine Daten vom Mini auf dem Laptop bearbeiten und dann wieder auf dem Mini speichern, also “Ethernet”, nur halt via wLan (Fritzbox 7113). Muss die Fritzbox dafür eigentlich auch afp-tauglich sein oder läuft der eigentliche Netzwerkverkehr dann nur über TCP/IP ? Korrigiert mich, wenn ich Unsinn schreibe!

Unter Un*x-artigen Systemen kann ein Prozess nur dann einen Port <1024 öffnen, wenn er mit Root-Rechten ausgestattet ist. Bei Ports >1024 kann auch ein (bösartiger?) User den entsprechenden Dienst ohne Root-Rechte (also ohne Wissen des Admins) gestartet haben. Daher die etwas hibbelig machende Bezeichnung "insecure". An und für sich sollte eher NFS diese Bezeichnung erhalten als diese Option (man suche im Netz mal nach NFS security, da gibt es massenhaft Treffer). Macht man in seinem eigenen, abgeschotteten Netz "ein bisschen" NFS, wenn mit WLAN, dann dieses gut abgesichert, ist das alles nicht ganz so tragisch. Warum Mac OS die Ports >1024 nutzt, weiß ich nicht.

Das insecure bezieht sich auf Mulitiuser Kisten, die reservierten ports koennen nur von prozessen mit root rechnten verwendet werden, darueber kann jeder user nen service an nem port starten.
Und in so nem einsatzfeld will man normal nicht das jeder einfach so mal nen dienst ans netz haengen kann.