Mit Win Software unter Parallels auf Mac-Partition speichern

Hallo,

ich arbeite noch mit zwei, drei Windowsprogrammen (u.a. Office) unter Parallels.

Da ich in meine Dateien-Sammlung mehr Übersicht hineinbringen möchte, wollte ich zukünftig alle Dateien die von Windowsprogrammen “bearbeitet” werden (z.B. Excel, Word) auch auschließlich auf der Mac-Partition speichern - es sollen zukünftig also keine Dateien mehr auf einer Win-Partition gespeichert werden.

Sind dbzgl. Probleme bekannt, dass z.B. die Dateien “zerstört”, unlesbar werden oder fehlerhaft etc.

Danke. :smile:

Es wäre wohl hilfreich zu wissen welche Parallels Desktop-Version mit welchen Betriebssystemen verwendet wird - und ob alles auf aktuellem Stand ist - trotzdem wage ich zu behaupten, daß da kaum ernsthafte Probleme zu erwarten sind, solange man mit Virenschutz arbeitet und Timemaschine (Leopard) verwendet wird.

Ich selbst habe PD3 Build 5626 mit Leopard und zwei Windows-Gastsystemen, die bei mir bisher noch nicht zu Datenschrott geführt haben.
Allerdings muß Dir eben die grundsätzliche Gefahr im Zuge Windows auf einem Rechner klar sein - Außerdem wird man nicht gewarnt, wenn man Dateien auf dem OS X-Hostsystem löschen will!

Ich verwende WIN XP - Parallels 3

Ich bin mir der Gefahr die von der Verwendung des Win-Systems ausgeht wohl bewusst …

Mir geht es nur darum zu klären, dass wenn ich mit Dateien nahezu ausschließlich unter Win XP arbeite, diese aber auf einem anderen System (Leopard) gespeichert sind, keine Probleme gibt.

Grüße :smile:

Wenn du ein Stück Platte von OS X in der virtuellen Maschine sichtbar machst ist die Gefahr höher dass ein Programm aus der Virtuellen Maschine auf den Host “ausbrechen” kann.
So ein Angriff ist zwar aufwändig aber machbar, guckst du z.B. hier.

Sofern es nur Datendateien sind, würde ich die Gefahr nicht allzu hoch einstufen. Windows-Viren können dem Mac ja nichts anhaben - oder? :confused: Falls du sonst nichts unterWindows machst, klemm doch das Windows-Netzwerk ab damit kein Internetzugriff mehr besteht. Dann kann auch von außen nichts mehr eindringen.
Wenn du allerdings nur Office verwendest, hast du schon mal an NeoOffice gedacht?

‘Shared folders’ kannst du dir in Parallels hier anlegen:

http://naquaada.na.funpic.de/naq/osx86/forum/macminiforum/parallels_folders.jpg

Danke erst einmal für Eure Antworten.

Aber mir geht es nicht um die Virengefahr, sondern darum, dass z.B. Office-Dateien die ich auf der Mac-Platte liegen habe und von dort aus aber regelmäßig unter Windows bearbeite, irgendwann nicht mehr von einem Windowsprogramm - wie z.B. Office - geöffnet, gelesen werden können, eben weil ich sie nicht auf FAT32, NTFS sondern ausschließlich auf einer Mac-Platte liegen (?)

Vielleicht ist meine Angst völlig unbegründet und es ist völlig egal auf was für einem Datei-System die Daten gespeichert werden.

Wenn ich das richtig verstanden habe, könnte ich ja z.B. nicht mit Office unter Mac auf eine Windowsplatte zugreifen eine Datei öffnen, ändern und auch dort wieder speichern - richtig? Wie ist es umgekehrt?

Ich hoffe ich habe mich etwas verständlicher ausgedrückt. :wink:

Grüße

Wenn eine Virtualisierungs Software einen Teil einer Platte des Wirts einem Gast (virtuelle Maschine) zur Verfügung stellt, dann geschieht das über Netzwerk durch z.B. einen CIFS oder einen NFS-Share.
Somit sieht die VM gar nicht auf welchem Filesystem die Daten eigentlich liegen, sondern mountet halt einfach per virtuellem Netz von einem Server einen Share.
Somit ist unerheblich welches Filesystem in Wirklichkeit hinter dem Share steht. Sollte dieses recht dumm sein, wie z.B. FAT, dann funktionieren halt die diversen Zugriffsregelungen nicht wirklich sondern werden simuliert. Die Daten an sich sind aber immer zugreifbar.
Somit sind die Daten immer von allen Seiten aus zugreifbar (nur nicht gleichzeitig, das gibt Probleme).

Also, ich mach das schon lange so mit Parallels. Der enorme Vorteil daran ist, dass man gefahrlos das Windows auf einen alten Zustand (Snapshot) zurücksetzen oder sogar komplett neu aufsetzen kann, ohne dass sich an den bearbeiteten Dateien was ändert. Ich würde es nie mehr anders machen. Meine Dateien liegen im Homeverzeichnis in den entsprechenden “Projektordnern”, es wird via Dateifreigabe direkt in die Ordner geschrieben. Bisher keine Nachteile, nur Vorteile. :smile:
Was die Viren"Gefahr" angeht: Win braucht in dem Fall nur Zugriff auf den Host, also ohne Internetzugang und kommt so ohne Antiviren-Systemverlangsamungs-Software aus.
Greeetz,
IGU

Aus der zeit “Virtual PC für Mac” (von Microsoft) weiss ich,dass Excel/word-dateien immer mit der Virtuellen Maschine verbunden waren und bei Klick immer erst windows gestartet wurde.
Wenn das mit Parallels so kompliziert ist, probier doch mal vmware.
Ich bin von parallels 3 auf vmware umgestiegen.Kein Vergleich (es werden alle Usb-Geräte gefunden) und es klappt super.
(Sogar die diktiersoftware Dragon naturally speaking läuft im win XP.)