Windows über bootcamp oder als virtual machine?

hallo an alle,

ich bin ein umsteiger, habe erst seit ca. zwei wochen meinen mac und hab noch gar keine ahnung von nichts. vermutlich wurde diese frage schon zig mal gestellt in diesem forum und auch immer kompetent beantwortet, jedoch habe ich beim querlesen keinen passenden thread dazu gefunden. deshalb von mir noch einmal kurz die frage:

sollte ich windows (xp) auf meinem intel mac mini (core duo 2ghz, derzeit noch 1gb arbeitsspeicher, wird aber auf zwei oder drei aufgerüstet) über bootcamp fest installieren, oder reicht es windows über eine virtual machine einzurichten und welche wäre dann zu empfehlen?

noch kurz zur info. ich brauche windows vor allen dingen für meine freundin, die mit windows natürlich vertrauter ist als mit osx und darüber soll dann die musicmatch jukebox laufen, office und möglicherweise der internet explorer oder firefox - keine spiele!

welches sind die vor- und nachteile der beiden varianten und was wäre in meinem fall zu empfehlen?

vielen dank schon mal im voraus für eure tipps.

Ich mache es mal kurz:

XP per Bootcamp bedeutet einen eigenständigen Win Rechner zu haben. Beim Booten entscheidest Du Dich für XP oder OS X und bis zum Reboot bleibt es dann auch dabei.

Vorteiel:

  • Deine Freundin verirrt sich nicht aus Versehen im OS X (Durch Tastenkombinationen sehr leicht möglich)

  • Apple unterstützt Bootcamp und Treiber und bei mir läuft XP nur über Bootcamp stabil am neuen iMac 3,06 GHz (da der iMac so neu ist, und der Chipsatz eine Spezialanfertigung für Apple ist, scheint Parallels noch Probleme damit zu haben)

  • Der Prozessor und Lüfter laufen sehr leise.

Nachteile:

  • Man muss immer neu Booten um das andere OS zu nutzen. Synergien sind daher kaum vorhanden.

Unter Tiger 10.4.11 auf meinem C2D MacBook läuft Parallels sehr stabil. Allerdings ist die Prozessorlast trotz der 3GB Ram so hoch, dass der Lüfter schnell auf Volllast fährt. Das nervt!

ich bevorzuge vmware fusion, es läuft bei mir flüssiger als paralells. der vorteil von virtual machines liegt in der benutzung von spaces, man kann schnell hin und her switchen. daten lassen sich direkt von mac desktop auf win desktop ziehen und auch copy an paste (text) wird unterstützt.

nur um musicmatch laufen zu lassen !?, da gibs mit sicherheit apple alternativen.

[quote=“merovinger”]daten lassen sich direkt von mac desktop auf win desktop ziehen und auch copy an paste (text) wird unterstützt.
[/quote]

Moin,

wenn ich mich nicht irre, soll das mit der aktuellen Parallels-Version ebenfalls gehen. Bin der Meinung das in einem “Workshop” bei Gravis gesehen zu haben.

Gruss

Du darfst natürlich auch beim Zitieren nicht den Zusammenhang verlieren :exclamation:

merovinger bezog sich hier auf den Unterschied VM zu Dual-Boot:

Welche Variante besser ist, hängt von den Anforderungen ab, würde ich mal sagen.

Wenn ein User ständig beide Systeme benötigt und einen Teil seiner Arbeit mit Windows, ein anderer Teil mit Mac macht, um sie danach zusammenzubringen oder für gewisse Dinge WIN und für andere Dinge Mac benötigt und das andauern wechselt, dann wäre eine virtuelle Lösung besser. Das ständige Neustarten entfällt und Dateien können auf beiden Systemen fließend benutzt werden.

Wenn es so ist, wie in Euerem Fall oder wenn ein User z.B. eigentlich nur auf dem Mac arbeitet und am Feierabend mal ein Spiel unter Windows spielen will oder für ein ganzes Projekt druchgehend an Windows arbeitet, dann Windows unter Boot Camp benutzen. In solchen Fällen stört ein Neustart überhaupt nicht. Mittels externem Speicher kann man auch in solchen Fällen Dateien den beiden Systemen verfügbar machen.

[quote=“BitsandBytes”]Du darfst natürlich auch beim Zitieren nicht den Zusammenhang verlieren :exclamation:
[/quote]

Da hast Du vollkommen recht!
Danke

kommt wohl drauf an wie oft du/deine freundin windows nutzt… vm nutze ich und find ich auch total klasse, muss aber sagen dass vm’s grade dafür praktisch sind wenn man parallel zw. osx und windows arbeiten will/muss… wenn man jetzt zum computer geht und sowieso das ziel hat windows zu nutzen warum dann osx starten damit man windows nutzen kann? (ich hoffe ihr versteht mein gedanken-gang)

dazu kommt noch vm-software musst du kaufen und kostet wieder extra… bootcamp ist ein feature von osx und ist daher kostenlos…

außerdem, musicmatch, office, firefox… das sind alles dinge die gibts auch für osx… ich kann mir gut vorstellen dass deine freundin osx nicht kennt und win gewohnt is - jetzt mag sie nix neues lernen und weigert sich das ganze mal anzuschauen… so wars bei meiner freundin, sie hatte einfach “angst” davor war neues zu probiern und sich mit osx zu beschäftigen… kurz gesagt sie wollte nix kaputt machen denk ich mir mal (weils doch mein computer war/ist)

nachdem ich ihr n eigenen computer besorgt hab hat sie sich langsam auch getraut und jetzt sagt sie immer wieder “bin ich froh dass ich mit diesem !%§= windows nix mehr zu tun hab”… also fakt is, gewöhn sie langsam am osx und ihr werdet beide windows net mehr vermissen :smile:

Dem kann ich nur beipflichten. Ich kenne NIEMANDEN, der nach einem (manchmal dramatischen) Umstieg auf OS X jemals wieder zu Windows zurückgekehrt ist.

Sicher: kleinere Tools werden oft nicht für OS X gecoded, aber für den seichten Übergang würde ich dann doch einen Emulator empfehlen. Für kleines Geld gibt es da z.B. den iEmulator (http://www.iemulator.com): fix auch beim Mini… nutze das jetzt seit einem halben Jahr und bin sehr zufrieden 8)