iPhone mit Vertrag oder ohne Vertrag?


(mark85) #1

Hallo,
sicher kennt ihr die Frage schon :wink:. Ich bin mir nicht sicher, darum wollte ich eure Meinung einholen. Ich möchte mir das iPhone 6 holen. Nach ungefähr 3 Jahren würde ich mir wieder ein neues holen. Die Vertragslaufzeit würde mich also nicht stören (Die Verträge gehen ja immer 2 Jahre (guckst du)). Mir geht es eher um die gesamten Kosten. Meine Ansprüche sind: Telefonflat und 1 GB Highspeed. Das war es auch schon :smile:. Für was würdet ihr euch entscheiden und vor allem warum?


(archie79muc) #2

viel interessanter als zu sagen Telefonflat und 1 GB wäre auch zu wissen: in welchem Netz? Immerhin hat es da gewaltige Unterschiede, auch im Preis.

Immer wieder gibt es mal gute O2-Angebote, aber dabei musst du halt mit O2 leben (wollen). E-Plus habe ich jetzt jahrelang konsequent gemieden und kann daher nix dazu sagen. Die großen zwei Netzbetreiber tun sich wohl preislich nicht viel, da ist es eher eine Frage, welches Netz für Deine Nutzung besser und performanter vorkommt.

Ich bin halt schweren Herzens bei Telekom, das paßt bloß preislich nicht.


#3

Hallo mark85,

willkommen hier bei den Minis im Forum und hoffentlich bald viel Spaß mit dem :iphone: .

Nun, ich würde den Preis im Vergleich zum Kaufpreis mit einem Vertrag im Wunschnetz vergleichen. Als Ausgangspunkt würde ich einer Preissuchmaschine wie - Link - Geizhals.de - Link- nehmen, damit man den wahren Preis des Produktes kennt. Mit einer Vergleichdatenbank wie - Link - bei Teltarif - Link - kannst Du dann vergleichbare Verträge oder Prepaidvarianten heraussuchen und dabei das bevorzugte Netz am Wohnort berücksichtigen. Sollte wegen Ausbildung/Weiterbildung in den nächsten 2 Jahren ein Wohnortwechsel anstehen, würde ich zu einem Prepaid Angebot anraten.

Natürlich war ich auch mal Jung und konnte mein Wunsch-Handy auch nur durch einen Vertrag “abbezahlen”, daher möchte ich Dir nicht unbedingt vom Ratenkauf abraten, sich aber auf Internetseiten wie Teltarif und ähnliche sich ein wenig mit den möglichen Fallstricken vertraut zu machen, ist in jedem Fall hilfreich und kann Dir eine Menge Ärger ersparen.

In soweit, viel Erfolg mit Deinem Vorhaben


(archie79muc) #4

dazu mal eine Frage aus Neugier: Wieso dann Prepaid, wenn man innerhalb von 24 Monaten umzieht?


#5

Es geht um die Netzqualität, die durchaus variieren kann. Wenn ich also “weiß”, das ich in ein paar Monaten umziehe und noch keine Erfahrung mit dem Netzempfang vor Ort habe, komme ich mit einer Prepaidkarte auf jeden Fall in einen neuen Vertrag im vor Ort besten Netz und kann die Rufnummer mitnehmen (in der Regel für 25 Euro, maximal ca. 32 Euro).

Dann kann man auch austesten, wie es für Wochenendpendler auf der Fahrstrecke aussieht etc. Wer Abseits großer Städte wohnt/arbeitet sollte das unbedingt beachten. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man in einem Vertrag festsitzt, mit dem nichts anfangen kann, gerade wenn man am neuen Wohnort möglicherweise zunächst kein Internetanschluß vorhanden ist. Wenn dann auch noch das Handy ein Netlock hat, so das man nicht netzfemde SIM-Karten nutzen kann, ist man echt angesch***. Zu einem Zeitpunkt, wo möglicherweise das Handy der einzige Zugangsweg zum Internet ist (weil es dauert, bis über Festnetz oder Kabel ein Internetzugang zur Verfügung steht, sofern man sich sowas nach einem Umzug direkt leisten kann) und dann eine miese Anbindung ist für heutige Zeiten ein KO-Kriterium.


#6
  1. iPhone ohne Vertrag kaufen
  2. Prepaid-Sim-Card zulegen

Grund: Jederzeit kann ein Wechsel zu einem günstigeren und/oder besseren Prepaid-Provider vollzogen werden.
Auch ein beliebiges kombinieren/ändern der Optionen ist möglich.


#7

[quote=“Silver”]1. iPhone ohne Vertrag kaufen
2. Prepaid-Sim-Card zulegen[/quote]

Das wäre auch meine bevorzugte Vorgehensweise. Solange man das Geld aufbringen kann, stellt es auch kein Problem dar. Nur wenn man als Schüler/Student nicht über die ausreichenden Mittel verfügt, wäre ein Vertrag “zum abbezahlen” akzeptabel nur sollte man sich genau an diesen Vorgehen orientieren, um zu ermitteln, ob der Vertrag wirklich günstig ist (bei Vertrag noch 5 Euro für Einschreiben-Rückschein für die Kündigung hinzurechnen - bei günstigen Anbietern gehen Kündigungen sonst seltsamerweise auf den Postweg regelmäßig verloren).

Bei den augenblicklichen Zinsen kann man bei verschiedenen Händlern auch eine 0 % Finanzierung abschließen. Aber Vorsicht! Es ist dann ein Kreditvertrag unabhängig vom Telefonvertrag (2 Ansprechpartner) und es gibt immer ein paar Schweine, wenn z. B. nur Mindestbeträge monatlich abgebucht werden und nicht die vereinbarten Beiträge, so das man nach Ablauf der günstigen Laufzeit in einem überproportional teueren Kreditvertrag landet, wenn man den Differenzbetrag nicht regelmäßig selber überweist - nur einer von vielen miesen Tricks der Banken um bei Niedrigzinsen abzuzocken überpropozional zu verdienen.


#8

Zudem ist die addierte Gesamtsumme immer deutlich höher.


#9

Na ja, kommt darauf an. Wenn man z. B. LTE mit hohen Datenvolumina nutzen möchte, kommt man in der Regel noch mit einem Vertrag günstiger davon, zumindest wenn man seinen Datenverbrauch realistisch einschätzen kann - was sich aber auf 2 Jahre im Voraus meist nicht kalkulieren lässt. Wenn man zu Ausbildungszwecken/Studium dann nur vorübergehend (2 bis 4 Jahre) an einem anderen Wohnort weilt, könnte sich ein LTE Handy mit Vertrag zusammen mit einem Laptop als flexible Lösung herausstellen. Dann braucht man vielleicht keinen Vertrag für Festnetz oder Internetzugang per Kabel sofern man seine Nutzung daran anpasst. Dann braucht man sich keine Gedanken über Router und andere Techik im Haus, die bei Abwesenheit geklaut werden könnten (unter der Prämisse, das man sein Notebook bei längerer Abwesenheit mitnimmt und für größere Updates ggf. ein öffetlichen Hotspot, ein Hochschul- oder Firmennetzwerk nutzen kann/darf).

Man sollte dann natürlich nicht sein Handy verlieren bzw. ist ziemlich aufgeschmissen, falls es gestohlen wird. Daher würde ich immer ein altes Handy für den Notfall mit einer Prepaidkarte vorhalten.


#10

Sorry, war meinerseits wohl nicht ganz deutlich.
Meinte das “gesponserte Telefon mit Vertrag” ist deutlich teurer als gekauftes Telefon + Prepraid.
Glaube das Schulfach hies Mathematik …


#11

Kommt darauf an. Früher waren die Subventionen seitens der Mobilfunkanbieter auf Mobiltelefone höher, da kam man meist günstuger mit einem subventionierten Vertrag davon. Aktuelle Smartphones sind teurer, die Margen im Mobilfunk geringer, insofern dürfte für “normal Konsumenten” die Variante Handy + Prepaid (wie Du geschrieben hast) günstiger sein, gerade weil es ggf. alternatve Finanzierungsmodelle (günstiger Kreditvertrag beim Verkäufer) gibt.

Lediglich bei eher teueren Verträgen der Mobilfunkanbieter (meist im Zusammenhang mit LTE) gibt es noch Subventionen. Wenn das Nutzerprofil stimmt, ist das auch OK. Bloß wenn man einen Vertrag im Bereich 35 bis 70 Euro Grundgebühr für Allnetflat, SMS-Flat, Internetflat mit LTE und hohen Daten-Volumina, WLAN-Hotspotnutzung im Zug und Hotspots des Netzbetreiber und ggf. günstige Roamingbedingngen im Ausland ausgibt und dann kaum was davon nutzt, zahlt man drauf. Dann zahlt man ggf. für das 1 Euro Smartphone einen zu hohen (Gesamt-)Preis.

Mit Prepaidkarte ist man da einfach flexibler, vor allem, da viele Anbieter das Zubuchen von Flatrates im Bedarfsfall erlauben. Das mag dann auf den einzelnden Monat geechnet vielleicht mal teurer sein, als mit einem Vertrag, man ist das Feature aber auch schnell wieder los, wenn es nicht gebraucht wird.