SDXC-Karten: Empfehlung?

Ich suche als zusätzliche Speichermöglichkeit zu meinen beiden SSD Platten noch die Möglichkeit, eine größere SDXC Karte einzusetzen. Gibt es etwas zu beachten? Gibt es Empfehlungen dazu, welche Marke und Größe?

Dazu gibt es -> einen Supportartikel <- von Apple.

Den kenne ich, danke. Mir ging es eher um Erfahrungen und Empfehlungen.

Nun, ich nutzte den SDXC-Slot nur um Karten von Handies, Fotoapperaten, Actioncams etc. am Mac Mini zur Bearbeitung auszulesen. Für arbeiten am Mini ist er mir zu langsam. Daher richte ich die genutzen Karten an den Anforderungen der jeweiligen Geräte aus und nicht an die vom Mac Mini. Allenfalls die Möglichkeit ggf. ein Mac OS X Betriebsystem bootable darauf vorzuhalten, hat mich mal interessiert, aber mehr als ein Test ist dabei nicht herausgekommen (es funktioniert, gefühlt aber langsam). Da mehrfach im Forum gemeldet wurde, das der Verschleiß des SDXC-Slots sehr hoch ist und die Elektronik auf dem Mainboard liegt, müsste man dieses bei einem Ausfall wechseln. Daher nutze ich den Slot nur sporadisch. Bei regelmäßiger Nutzung würde ich ein externes Gerät vorziehen, da ein Platienentausch außerhalb einer Apple Care Absicherung ein teures Vergnügen ist.

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Bei mir ist der Slot schon seit Jahren nur noch read-only. Keine Ahnung warum, aber isso.

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Danke für die Inputs, damit hat sich das im Prinzip schon erledigt. Ich dachte eigentlich, dass ich eine vollwertige Erweiterung mit dem Slot haben könnte, aber scheinbar macht das nur für gelegentliche Aktionen Sinn.

Nee, das kann man schon machen. In meinem MBP ist eine 128GB microSD in so einem Adapter das es bündig mit dem Gehäuse ist. Das ist nicht super schnell, aber für ein paar nicht so relevante Daten als Ablage (Installer, Musik, etc.) schon praktisch.

Im Prinzip kann man den Slot auch vollwertig nutzen. Wenn man eine Speicherkarte am lese/schreibe Maximum des Slots einsetzt, kann der durchaus als zusätzlicher Speicher genutzt werden. Jedoch sind schnelle und kapazitätsreiche Karten in Vergleich zu externen SSDs/HDDs teuer und ich habe das Gefühl, das via USB3 angeschlossene USB-Sticks besser mit parallelen Zugriffen umgehen können, als die Speicherkarten. Das kann aber auch daran liegen, das ich diese (bis auf den Test mit dem Start des Mac OS X von einer SDXC-Karte) nicht umformattiert habe, da ich sie vornehmlich in anderen Geräten einsetzte.

Ich halte es daher vom Kosten-/Nutzen-Faktor her für eine unglückliche Lösung die ggf. viele Kompromissse verlangt. Da sind andere Speicherlösungen flexibler und kostengünstiger.

Da hast du völlig recht, andere Lösungen sind schneller und günstiger. Ich habe es bei mir nur um ein bisschen zusätzlichen Speicher zu haben, der dauerhaft erreichbar ist und nicht irgendwie aus dem Gehäuse raushängt.
Das ist nur Optik und convenience nicht noch etwas anstecken zu müssen.

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Du könntest ja so einen USB Stick nehmen: https://www.amazon.de/dp/B016ZSZUAU/

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Das macht bei dem Preis keinen Sinn, ich will ja nicht meine USB Ports verschleudern, ich könnte eh 2-3 mehr gebrauchen (die aber direkt am Mac)

Ja das ist verständlich.

Das wird schwierig. Mehr als vier USB 3 gibt es glaube ich bei keinem aktuellen Mac.
Mit einem Thunderbolt Dock könnte man das um fünf erweitern, das wäre aber schon wieder extern. Das wird also nichts.

Den brauche ich für meinen Monitor. Aber mit 4 Stück komme ich hin, hatte am iMac ja auch nicht mehr.

Ein Thunderbolt Dock hat ja zwei Thunderbolt Anschlüsse. Der eine Anschluß vom Rechner zum Dock und der zweite z.B. vom Dock zum Monitor oder zu einer Platte etc. Thunderbolt kann mehrere Geräte in Reihe betreiben genau wie auch Firewire. Mein Monitor z.B. hat auch zwei Thunderbolt Anschlüsse.
Dann hat man am Dock z.B. noch Anschlüsse für USB, HDMI, Ethernet, Audio, Firewire, teils eSATA oder was auch immer.
Es hat nur einen riesen Nachteil, es ist schweineteuer.

Meiner auch, aber da hab ich mich noch nicht richtig mit auseinandergesetzt, weil der Kauf zu schnell ging (mein iMac war defekt). Muss ich mir mal genauer anschauen, ist ein LG 34", nettes Teil.

So einen (wahrscheinlich ein älteres Modell namens 34UM95-P) habe ich auch hier stehen.

Da solltest Du das Handbuch genau durchlesen. Von LG gibt es solche und solche Modelle. Also welche, die tatsächlich zwei vollwärtige Thunderbolt Anschlüsse haben und so auch noch externe Geräte betrieben werden können, oder solche, die nur Eingänge haben, wovon einer als echter Thunderbolt und einer (in der Regel) als Mini-Display-Port ausgeführt ist.

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Da reicht auch ein Blick auf die Rückseite. Wenn bei beiden ein kleiner Blitz eingezeichnet ist, dann ist es Thunderbolt.
Die neueren mit Thunderbolt 3 haben aber glaube ich nur einen USB-C förmigen Thunderbolt 3 Eingang.

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So sollte es eigentlich sein. Bei LG gab es aber einige wenige Ausnahmen. Da war das Thunderbolt Symbol zwischen zwei Ports angebracht. An Beiden Ports nahmen die Monitore auch Thunderbolt Signale entgegen, nur nicht parallel. Ist ein Thunderbolt Port mit dem entsprecheden Protokoll belegt, kann der zweite Port nur noch MiniDisplayPort. Das geht nur aus der Dokumentation hervor und ist verwirrend, ebenso das halt nur Signale zum Monitor geführt werden können (und es nicht wie eigentlich protokolltechnisch Vorgesehen ist, ein zweiter Port automatisch durchschleift/DaisyChain). Inzwischen sollten die aber nicht mehr im Verkauf sein.

Auf Google wirst du sicher etwas passendes finden!